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Selbstbestimmt älter werden

Älter werden im vertrauten Wohnumfeld - unser Verein hilft

Leben, Wohnen, Pflege im Alter e.V. (LWP) – der Name ist Programm für unseren am 21. Juni 2016 gegründeten gemeinnützigen Verein . Er setzt sich für ein möglichst selbstbestimmtes, autonomes und menschenwürdiges Leben älterer und pflegebedürftiger Menschen in ihrem vertrauten Wohnumfeld ein. Hierzu gehört insbesondere die Beratung und Unterstützung zu Leistungen des Staates sowie der Kranken- und Pflegekasse. Er steht Betroffenen ebenso zur Seite,  wenn es um Fragen der Alltagshilfe oder individuelle Lösungen bei der Schaffung eines alters- und pflegegerechten Wohnumfeldes und deren Finanzierung geht. 

Damit reagiert der LWP e.V in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Grundstücksnutzer (VDGN) auf die Anforderungen des demografischen Wandels mit einer steigenden Lebenserwartung. Mit dem Ziel, einen entsprechenden Sozialraum zu gestalten, führt der LWP e.V. Menschen zusammen, die sich generationsübergreifend für ihre Nachbarn einsetzen und vernetzt entsprechende Aktivitäten vor Ort.

Kontakt zum LWP e.V.:
Telefon: 030 / 514 888 135

Zu unserem Partner VDGN kommen Sie hier

Conterganstiftung zu Gast im Beratungszentum

22. November 2018

An dieser Stelle möchten wir auf einen sehr informativen und umfangreich bebilderten Beitrag  auf dem Contergan-Infoportal CIP der Conterganstiftung für behinderte Menschen aus Köln verweisen, der nach einem Besuch von Stiftungsvertretern im neuen Pflege-Beratungszentrum des VDGN entstanden ist. Nahezu alle dort zu sehenden und auszuprobierenden Hilfsmittel werden in dem Beitrag vorgestellt. Um zu diesem Beitrag zu gelangen, klicken Sie bitte hier.

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Kontakt zur Conterganstiftung:

Telefon: 0221 3673-3673
Fax: 0221 3673-3636
Servicezeit: Montag bis Freitag | 07:30 - 16:00 Uhr E-Mail:
geschaeftsstelle@contergan.bund.de

Postanschrift
Geschäftsstelle der Conterganstiftung für behinderte Menschen
Von-Gablenz-Straße 2-6
50679 Köln

Besucheranschrift
Erna-Scheffler-Str. 3
51103 Köln

www.contergan-infoportal.de

https://www.contergan-infoportal.de/teilhabe/musterwohnungen/berlin/beratungszentrum_berlin_biesdorf/


 

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Neues Beratungszentrum Grundstück und Pflege in Berlin-Biesdorf öffnet seine Pforten

20. Juni 2018

Deutschlandweit einzigartiges VDGN-Projekt: Lösungen für altersgerechtes Zuhause in Kooperation mit dem LWP

Johannes Martin, Eckhart Beleites und Gottfried Ludewig (v.l.) durchschneiden das Band. Frank Siegismund vom Generalauftragnehmer Helma steht zur symbolischen Schlüsselübergabe bereit. Foto: Hagen Ludwig.

Das Beratungszentrum Grundstück und Pflege des Verbandes Deutscher Grundstücksnutzer (VDGN) hat am Mittwoch seine Pforten für die Besucher geöffnet. In nur zehn Monaten Bauzeit ist es mit finanzieller Hilfe des Bezirks Marzahn-Hellersdorf am Sitz des Verbandes in der Irmastraße 22 in 12683 Berlin-Biesdorf errichtet worden. (Weitere Bilder dazu finden Sie hier)

Zur Eröffnung des Hauses gratulierte Gottfried Ludewig, Abteilungsleiter im Bundesgesundheitsministerium. Er dankte dem VDGN für seine Initiative, den Wunsch vieler pflegebedürftiger Menschen, zu Hause, in den eigenen vier Wänden weiter zu leben, erfüllen zu helfen. Mit seinem Beratungsangebot unterstütze der VDGN jene, die immer noch die Hauptlast der Pflege tragen. Unter den Gästen waren auch Johannes Martin, Bezirksstadtrat in Marzahn-Hellersdorf, Kai Wegner, baupolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Mario Czaja, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, sowie der Pflegedirektor des Unfallkrankenhauses Berlin, Rainer Manske.
 
Das deutschlandweit einzigartige Haus bietet älteren, pflegebedürftigen oder behinderten Menschen und ihren Angehörigen Beratung, Information und Hilfe aus einer Hand. Es zeigt mit vielfältigen technischen Lösungen, wie trotz gesundheitlicher Einschränkungen ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden gelingen kann. Ob Badewanne mit tiefem Einstieg, Treppenlift, spezielle Toiletten, Blindenleitsysteme oder Möbel mit Aufstehhilfe – die Besucher des neuen Beratungszentrums können sich die Technik vor Ort anschauen, vorführen lassen und selbst testen.

Doch das ist nicht alles, erklärte der Initiator des Projektes und frühere VDGN-Präsident Eckhart Beleites anläßlich der Eröffnung des Hauses: „Wer es wünscht, der erhält von den Fachleuten im Beratungszentrum Grundstück und Pflege ein maßgeschneidertes strategisches Konzept, wie trotz gesundheitlicher Einschränkungen ein angemessenes Leben in vertrauter Umgebung möglich wird. Wir wollen Betroffene und ihre Angehörigen mit einem ganzheitlichen Beratungsangebot unterstützen. Jahrzehntelange Erfahrungen im Umgang mit Politik und Verwaltung, fachliche Expertise und Wissen um staatliche Fördermöglichkeiten kommen dem Verband dabei zugute. Und nicht zuletzt kennen wir beim VDGN die Wünsche und Bedürfnisse vieler älterer Mitglieder sehr gut, die sich mit solchen Fragen zunehmend an uns wandten.“

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Vor zwei Jahren wurde deshalb beim VDGN -  zusätzlich zum Beratungsangebot in Grundstücksfragen - der Bereich Leben, Wohnen und Pflege im Alter aufgebaut. Geleitet wird er von der Diplom-Pflegepädagogin und VDGN-Vizepräsidentin Ute Brach: „Mit dem neuen Haus haben wir nun optimale Bedingungen für die Beratung zu einem staatlich geförderten Abbau von Barrieren in Haus oder Wohnung. Als Partner für die Umsetzung stehen Fachfirmen des VDGN-Unternehmenspools zur Verfügung. Zu Fragen der Planung und Finanzierung solcher Umbauten sowie zu flankierenden Hilfsangeboten beraten Experten des Vereins Leben, Wohnen und Pflege (LWP). Auch vermitteln wir Hilfe im Alltag und unterstützen beim Beantragen eines Pflegegrads. Künftig sollen zudem Kurse für pflegende Angehörige stattfinden.“

Das Haus steht allen Betroffenen offen und ist mit seinen Beratungsmöglichkeiten natürlich auch ein besonderes Serviceangebot für Mitglieder des VDGN.

Quelle: Pressemitteilung des VDGN

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Seniorenvertretung besuchte Beratungszentrum Grundstück und Pflege

Über einen Besuch und in unsererm neuen Beratungszentrum Grundstück und Pflege berichtet Petra Ritter, Vorsitzende Seniorenvertretung Marzahn-Hellersdorf:

Hochentwickelte Technik ermöglicht längere Selbständigkeit in den eigenen vier Wänden

Am Montag, dem 2. Juli, trafen sich die Mitglieder Seniorenvertretung zu ihrer Juli-Sitzung beim Verein der Deutschen Grundstücksnutzer (VDGN) in Mahlsdorf.
Sie waren dorthin von der Pflegefachgruppe dieses Vereins „Wohnen, Leben und Pflege im Alter e. V.“ in das neu entstandene Beratungszentrum eingeladen worden.

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Dieses Beratungszentrum besteht aus einem speziell zu diesem Zweck errichteten Haus, in dem die verschiedensten Varianten technischer Möglichkeiten zur Unterstützung hilfe- und pflegebedürftiger Menschen, einschließlich verschiedener Varianten von Notrufsystemen, vorgeführt und ausprobiert werden können. Besonders hilfreich für die Betroffenen ist, dass vom Antrag über die Planung und Ausführung der Maßnahmen, angepasst an die Klienten, alles in den Händen des Beratungszentrums liegt. Auch wenn das vorrangige Klientel Eigenheimbesitzer sein werden, lassen sich Einzellösungen auch in Mietwohnungen verwirklichen.

Angesichts des wachsenden Anteils der älteren Bevölkerung wird diese Form der Unterstützung zunehmen, denn ob Pflegeheimplätze in ausreichendem Umfang bereit gestellt werden können, ist fraglich. Interessant wäre hierzu ein Vergleich der Kosten – einmalig bei Anpassung einer Wohnung - im Gegensatz zu langjährigen Kosten bei Unterbringung in einem Pflegeheim.

Mit unterschiedlichen Gefühlen verließen die Mitglieder der Seniorenvertretung das Beratungszentrum – von beeindruckt ob der Möglichkeiten – bis betreten und mulmig angesichts dessen, was einen selbst erwarten kann. Dennoch, es ist gut zu wissen, was mit Hilfe fortgeschrittener Technik möglich ist.

Herzlichen Dank an Frau Ute Brach, die Vizepräsidentin des VDGN, die Führung und Erläuterung übernommen hatte.

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